Donnerstag, Oktober 30, 2014

Zita beim Blind-Sew-Along 2014

Die Raterunde bei Contadina's Blind-Sew-Along ist seit 21Uhr vorbei und damit darf ich nun auch meinen Beitrag zum BSA ganz öffentlich zur Schau stellen *zwinker*.

Am Mi, 8.10. haben sich Abends um 18 Uhr 22 verrückte Bloggerinnen ihre Plätze zum Blind-Sew-Along hart erkämpft und ich war mitten drin. Ich fand die Idee von Anfang an spannend und wollte den BSA gerne zum Anlass nehmen, mir mal wieder *hust* eine Tasche zu nähen. Da ich ja aber nicht sicher sein konnte, überhaupt einen Platz zu ergattern, habe ich mir vorher auch gar keine Gedanken dazu gemacht, welchen Schnitt ich überhaupt nähen möchte.

Ziemlich im gleichen Zeitraum also in den letzten 2 Wochen stand aber auch noch ein Probestick-Projekt auf dem Plan und damit hatte ich begonnen (Ergebnis dazu darf ich Euch in den nächsten Tagen zeigen). Erst am Freitag, 17.10. habe ich mich mit Hilfe von meinem Schatz für einen Schnitt entschieden. Schon seit Ende April/Anfang Mai 2013 schlummert das eBook auf meinem Rechner und erst jetzt habe ich sie endlich genäht. Wer weiß wie lange es ohne den BSA noch gedauert hätte!!

Am Wochenende wurde dann Stoff ausgesucht und Montags Abends das meiste zugeschnitten, allerdings mussten Dienstag noch die letzten Teile zugeschnitten und gebügelt werden und erst am Mittwoch - 2 Tage vor Abgabetermin - habe ich meine erste Naht gesetzt. Ich weiß auch nicht, warum, aber wenn es dann zeitlich langsam eng wird, komme ich überhaupt erst in die Gänge. Mittwochs wurde bis 1 Uhr nachts genäht und Donnerstags musste ich nach der Arbeit erst noch in die Stadt, die fehlenden D-Ringe kaufen. Hätte man ja auch schon mal vorher schauen können, ob alles da ist. Man hätte das bestimmt auch gemacht, nur ich eben nicht *lach*. So bleibt es schließlich auch für mich spannender, ob ich wirklich fertig werde *kopfschüttel*.

Also Donnerstag Abend wieder an die Maschine und um ca. 0:10Uhr war sie dann zum Glück fertig. Die letzte Naht zum Absteppen oben ist innen wirklich nicht schön, aber hej ist ja nur innen und sie ist für mich, da habe ich da mal großzügig drüber hinweg gesehen :). Also schnell noch Fotos gemacht, die sollten ja zum Glück nicht gut sein *zwinker*. Am Freitag nachmittag habe ich dann Sabine erlöst, die bestimmt schon gezittert hat, ob wirklich alle pünktlich ihre Bilder bei ihr abliefern. Also länger hätte ich wirklich nicht brauchen dürfen, aber ich bin so richtig happy mit meiner neuen Tasche *g*. Ich habe sie einfach so genäht, wie ich sie mag - kein "auf die falsche Fährte führen" oder ähnliches ;).

Am Sonntag haben wir dann auch noch "schöne" Fotos gemacht und nun kann ich Euch noch ein paar Fotos zeigen, damit ihr auch sehen könnt wie groß sie ist und wie sie innen aussieht - also ein paar Bilder ist gut, Vorsicht Bilderflut:


von vorne
leicht seitlich
auch von hinten schön
Innen mit geteiltem Innenfach
Rüschen von rechts
Rüschen von links ;)
seitlich Kam Snaps
die Reissverschlussblende
nochmal seitlich mit pinkem! Gurt
man kann sie seitlich tragen...
...aber auch quer
und ich finde sie toll :)
Und meine Zita by Machwerk geht nun rüber zu Emmas Stoffabbau, denn ich habe ja nur die D-Ringe neu kaufen müssen. Die Rüschenstoffe liegen schon seit 2009 bei mir und sind mal wieder Amy Butler Design. Das graue Velours habe ich zumindest schon mehrere Monate und das passt so super zu der Zita. Das türkisfarbene Kunstleder ist auch schon mindestens 2 Jahre abgelagert und das für mich eher untypische pinke Gurtband stammt aus dem alles-für-selbermacher Adventskalender vom letzten Jahr und passte einfach am Besten dazu.

Außerdem schicke ich MEINE Zita noch rüber zu RUMS, wo ich schon viel zu lange nicht mehr dabei war. So schön, dass ich es endlich mal wieder geschafft habe und Donnerstag Abend gehe ich RUMS Beiträge durchstöbern *freu*. 

Da es ja offensichtlich eine Tasche ist, darf sie auch noch zu den anderen bei Taschen und Täschchen.

So, und zu guter letzt darf ich auch noch bei Sabine verlinken, wo ihr in den nächsten 8 Tagen nochmal alle posts zu den BSA Taschen finden könnt. Finde ich total klasse! Danke Dir nochmal für den großen Spaß und die tolle Organisation des Blind-Sew-Alongs liebe Sabine. Ich freue mich, dass ich dabei war!!

P.S.: Ich habe mir nun noch die Kommentare durchgeschaut und ich freue mich gerade sehr. Es haben mir lange nicht alle eine Tasche zugeordnet, aber das ist ja auch ok, ich weiß ja dass mein blog nicht der bekannteste ist. Wenn ich mich nicht verzählt habe, wurde ich von 31 zugeordnet. Dabei wurde auf 18 verschiedene Taschen getippt *lach* und ganz genau ein einziges Mal auf meine eigene und zwar von Anja von "Nähverrückte Freundin". Warum ich mich nun freue? Na, es wurde 22 mal getippt, dass Gesine meine Tasche genäht hat. Und das kann man doch nur als riesen Kompliment sehen. Also, ich schiebe es ganz klar darauf, dass die Bilder ja nicht sehr hochauflösend waren, denn leider leider nähe ich nicht so akkurat wie unsere Patchworkelfe. Das war total spannend zu lesen und ich wäre nie darauf gekommen, dass man meine Tasche Gesine zuordnen wird. :)

Mittwoch, Oktober 29, 2014

Plottertreffen Raum Frankfurt

In einem meiner ersten posts über meinen Plotter hatte ich eher spaßeshalber mal was von einem Plottertreffen erwähnt und ich glaube es was Gesine, die ganz erstaunt darüber war, dass es sowas auch schon gibt *lach*. Ich hätte zu dem Zeitpunkt nicht gedacht, dass es mich doch schneller als gedacht, dann wirklich mal zu einem Plottertreffen verschlägt ;).

Die liebe Katja von nähfrosch hatte letzte Woche über eine Facebookgruppe einen Hilferuf losgelassen und gefragt, ob ihr jemand erklären kann, was bei ihr bisher beim schneiden von Flexfolie schief gelaufen ist. Auch wenn ich meinen Plotter ja selbst noch nicht so lange habe, habe ich mich einfach mal angeboten, in der Hoffnung, dass ich dann auch wirklich helfen kann. Schnell waren gleich noch 3 Mädels am Start, die ihre Plotter noch nicht lange haben und auch gerne eine kleine Einführung haben wollten.

Leider musste Chicci-chicci noch absagen, aber hoffentlich klappt es dann beim nächsten Mal - ob zum plotten oder nähen :). So haben wir, Piri, nähfrosch und ich, uns bei Sjoe zu Hause getroffen. Ich war etwas spät dran und die 3 hatten ihre Plotter schon aufgebaut. Ich hatte, schusselig wie ich manchmal bin, meine Matte zu Hause vergessen und so blieb auch mein Plotter eingepackt. Aber ich glaube, ich wäre auch so nicht zum plotten gekommen ;). 



Zuerst hatte ich mir mal einen "misslungenen" Schnitt von nähfrosch angeschaut und fand, dass der gar nicht so verkehrt war. Einmal etwas heftiger an der überschüssigen Folie gezogen, ließ es sich eigentlich ganz gut entgittern. Trotzdem haben wir noch mit den Einstellungen gespielt und zum Glück klappte dann auch alles ganz gut.

Wir haben uns viel über die Dateiformate, das Upgrade der Software und was damit alles möglich ist unterhalten, genau wie über die verschiedenen Folien und die Unterschiede, wie man Bilder "nachzeichnet" und auf was man alles achten muss. Die Zeit verging dabei wie im Flug.

Nach einer Kaffepause und leckerem Apfelkuchen von Piri haben wir uns dann noch bei Sjoe im Nähzimmer umgeschaut, schon toll, was da alles im Regal liegt ;). Ist einfach spannend, zu sehen wie andere Nähzimmer aussehen.

Danach haben wir noch eine kleine Fotosession mit Selbstauslöser veranstaltet und dabei viel gelacht. Ich fand es richtig toll, Euch zu treffen und freue mich schon auf das nächste Mal!



Danke auch für das süße Webband, liebe Piri, nun weiß ich auch, welches das cherrypicking Boot ist ;).
Hier bei Katja und hier bei Sjoe gibt es auch noch Berichte von unserem Treff zu lesen.

Montag, Oktober 27, 2014

Ratespaß bei Contadina's way

Also nur für den Fall, dass es einer meiner lieben Leser noch nicht mitbekomen hat, seit heute um Mitternacht, also schon seit 23h, gibt es bei Sabine endlich die fertigen Taschen aller 22 Blind Sew Along (BSA) Teilnehmer zu bestaunen. Und noch viel besser, man darf nun Tipps abgeben, wer welche Tasche genäht hat und hat so sogar die Chance, einen von 3 Preisen zu gewinnen.

Bild by contadina's way
Also los *klick*, schnell rüber zu contadina's way und mitraten. Aber ich kann Euch schon mal sagen, es ist gar nicht so einfach. Ich bin in sowas eh nicht besonders gut, aber es ist doch noch schwerer als gedacht und auch so manch andere steht wohl eher ein bisschen planlos da *zwinker*.
Aber das macht ja auch mit den Spaß daran aus und ist, wie ich finde, auch eine schöne Gelegenheit mal auf dem ein oder anderen blog zu stöbern, der mir bisher noch nicht (so) bekannt war und herauszufinden, ob man dadurch nicht doch die ein oder andere Tasche zuordnen kann.

Bis diesen Mittwoch um 21Uhr darf man per Kommentar noch mitraten und danach darf auch jeder sehen, wer wie geraten hat, da freue ich mich auch schon sehr drauf.
Dir liebe Sabine, vielen Dank für diese schöne Idee und die Organisation des BSAs. Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein konnte und hoffe auf einen zweiten Teil im nächsten Jahr. ;)

Sonntag, Oktober 26, 2014

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen

Hallo ihr lieben und Herzlich Willkommen zu TPT Folge 3 "Ein einfarbiges Bügelbild aus Flexfolie plotten". Folgende Punkte möchte ich euch heute zeigen:

  1. Wo finde ich schnell ein geeignetes Motiv zum Ausprobieren?
  2. Wie positioniere ich das Motiv am Bildschirm, damit es zu
  3. der Position der Bügeltransferfolie auf der Matte passt?
  4. Wie lese ich die Matte ein?
  5. Wie wird das Messer eingestellt und eingesetzt?
  6. Welche Schnitteinstellungen gibt es in der Software?
  7. Das eigentliche Plotten
  8. Das Entgittern


Na, dann legen wir mal los:


1. Wo finde ich ein geeignetes Motiv zum Ausprobieren?

Nach dem Auspacken des Plotters will man natürlich gleich etwas ausprobieren und dazu habe ich zuerst mal nach einem Freebie im Netz gesucht. Hierhier und hier habe ich schon einige Dateien für Euch zusammengetragen, aber man kann auch einfach eine der Dateien wählen, die schon vorinstalliert sind. Meiner Meinung nach ist es einfacher, zuerst mit Flex- und/oder Flockfolie zu arbeiten.

Freebies werden zum Teil auch im ".studio" bzw ".studio3" Format angeboten, also das passende Format für die Silhouette Studio Software. Manchmal ist aber zusätzlich zu einer Bilddatei (".jpg", ".png", ...) nur eine ".dxf" Datei enthalten, manchmal auch eine ".svg". ".dxf" ist eine Schnittdatei und kann einfach in der Software geöffnet werden. ".svg" lässt sich nur mit der Designer Version von Silhouette Studio öffnen, aber auch dann ist dies eine Schnittdatei, man muss in den Schnitteinstellungen nur noch auf schneiden klicken.
Kaufdateien, die nicht aus dem Silhouette Store kommen, enthalten nie ein ".studio(3)" file, da es urheberrechtlich von Silhouette nicht erlaubt ist. Also nicht wundern!

Also gewünschtes Motiv in Silhouette Studio öffnen (z.B. über "Datei" "öffnen.." und dann die Datei auswählen, die man öffnen möchte). Ich habe für das Tutorial den HoppelHasen von Fräulein Mutti gewählt.


Datei öffnen

2. Wie positioniere ich das Motiv am Bildschirm?

Ich positioniere meine Datei meistens links oben im Eck. Hilfreich ist es, zusätzlich zu der Mattengröße (grau) bzw Papiergröße (weißer Hintergrund) das Raster und den Schneidebereich (rote Linie) einzublenden. Das Motiv darf dann die rote Linie nicht berühren!


Raster anzeigen
Schneiderand anzeigen
Die Software zeigt einem zudem die Größe des Motivs an, wenn man es anklickt. Das ist allerdings wirklich die Größe des fertigen Motivs und nicht das Motiv plus dem grauen Kasten, den die Software bei der Anzeige der Werte anzeigt. Die Folie sollte nun mind. ca. 1cm größer sein - in Breite und Länge. Hat man z.B. einen DIN A4 Bogen kann man auch die Papiergröße auf DIN A4 stellen, damit wird auch automatisch der Schnittbereich verkleinert. Darüber hinaus kann nicht geschnitten werden, auch wenn dort ein Motiv positioniert ist.

Papiergröße wählen
Motiv positionieren
Außerdem sollte man beachten, dass das gewünschte Motiv vor dem Schneiden auf Flock- und Flexfolien gespiegelt werden sollte (Motiv markieren und über das Menü "Objekt" - "Spiegel" - "senkrecht wenden" auswählen). Bei Motiven mit Schriften, Schriftzeichen oder Zahlen ist das sogar ein MUSS. Das gilt natürlich auch, wenn das Motiv in eine bestimmte Richtung zeigen soll.


3. Position der Folie auf der Matte

Ich habe mein Motiv in der Software links oben ins Eck platziert, so dass das Motiv nur wenig Abstand zur roten Schnittbereichsmarkierung hat. Die Folie legt man nun mit der gummierten Seite nach oben auch oben links auf die Matte (die glänzende Transferfolie zeigt nach unten, diese lässt sich ablösen, wenn man sich nicht sicher ist welche Seite welche ist).
Um sicher zu sein, dass die Folie groß genug ist, kann man sich ganz gut an den Karos auf der Schneidematte orientieren (jedes Karo hat ca. 2,5cm also 1 inch um genau zu sein). Hat man das Gitter auch in der Software eingestellt, kann man so recht einfach sehen, ob alles passt.


Folie auf der Matte positionieren


4. Wie lese ich die Matte ein?

Am Plotter sind kleine Markierungslinien auf dem grauen Plastik. Ganz links der etwas kürzere Strich mit den Pfeilen daneben ist die Markierung, an der man seine Schneidematte ausrichtet. (beim Portrait gibt es 3 kurze Markierungen nebeneinander, der linke der 3 ist die Ansatzlinie für die Schneidematte). Die Matte wird auf Knopfdruck auf "load cutting mat" in den Plotter eingezogen. Hier ist es wichtig, dass man nicht auf "load media" eingestellt hat.


Matte laden

INFO:
Ich war mir am Anfang nicht sicher, ob der Plotter z.B. den Pfeil auf der Matte erkennt und genau weiß, wo die Mitte und damit auch der Rand der Matte ist, also quasi Millimeter genau immer an exakt der gleichen Stelle schneidet, egal ob ich die Matte mal ein bisschen weiter links oder rechts eingezogen habe. Nun weiß ich, dies ist leider NICHT der Fall.
Das ist auch ganz wichtig, wenn man mal "nicht so geeignete" Schnitteinstellungen gewählt hat. Wenn man sich die Matte schon wieder ausgegeben lassen hat, sollte man sie nicht wieder einlesen und nochmal schneiden, der Schnitt wird nicht wieder an der selben Stelle sein. Ich teste mittlerweile vor dem Ausgeben der Matte, ob es komplett geschnitten ist. Ist es nicht der Fall, kann man einfach nochmal schneiden, denn dann wird alles exakt nachgeschnitten - ggf kann man vorher Einstellungen noch verändern. Solange man also die Datei auf dem Bildschirm nicht bewegt und die Matte noch im Plotter ist, funktioniert das gut.


5. Wie wird das Messer eingestellt und eingesetzt?

Muster und Folie sind gewählt und platziert und die Matte ist eingelesen. Nun muss man das Messer händisch einstellen. Die Software zeigt "geeignete Einstellungen" an, wenn man unter den Schnitteinstellungen das entsprechende Material auswählt. Hier gibt es für Flexfolie den Eintrag "Silhouette Thermotransfer (glatt)" und bisher hat das für die Flexfolien verschiedener Hersteller gut funktioniert. Die empfohlene Messereinstellung ist die "2". Das Messer kann man entweder mit dem mitgelieferten grauen Adapter verstellen, es befindet sich aber auch direkt ein Adapter integriert am Plotter. Hierzu einfach das Messer mit der roten Markierung (der aktuellen Einstellung) zum Pfeil zeigend einsetzen und auf die gewünschte Zahl drehen.


Schnitteinstellungen 
empfohlene Einstellungen
Das Messer einstellen

INFO:
Beim Einsetzten des Messerhalters kamen meine nächsten Fragezeichen auf. Wie herum muss das Messer in den Plotter und macht es überhaupt einen Unterschied? Ich habe eine ganze Weile gegooglet und nichts dazu gefunden. Es hat mich sehr gewundert, dazu nichts in der Bedienungsanleitung zu finden und letztendlich habe ich es einfach eingesetzt. Irgendwann etwas später habe ich eine Info im Internet gefunden, das Messer müsste mit der Nase nach vorne eingesetzt werden, allerdings konnte ich auch keinen Unterschied feststellen beim Schneiden. Der Grund dafür ist aber auch ganz einfach. Das Messer kann sich in seiner Plastikhülle frei drehen und durch den Winkel an der Klinge, dreht sich die Klinge ganz automatisch in die richtige Richtung. Denn selbst wenn man den Halter der Klinge immer genau in der gleichen Richtung einsetzte, die Klinge selbst schaut wahrscheinlich jedes Mal in eine andere Richtung. Also einfach das Messer einsetzen, Hebel umlegen und loslegen.


6. Welche Schnitteinstellungen gibt es in der Software?

Die beiden anderen Einstellungen, die man in der Software noch einstellen kann nennen sich "Dicke" und "Geschwindigkeit". Auch diese sind für verschiedene Materialien schon voreingestellt. Hierbei kann ich nur schonmal sagen, dass man bei sehr kleinen bzw. filigranen Motiven die Geschwindigkeit ruhig mal etwas runter stellen sollte. So kommt es nicht zu ganz kleinen Stellen, die doch nicht ganz durchgeschnitten sind.
Auch die "Dicke" spielt eine wichtige Rolle! Wenn das Material nicht komplett geschnitten wird, neigt man dazu, zuerst einmal das Messer höher zu stellen. Evtl ist man damit auch nicht gut bedient, da man auf einmal durch die Transferfolie schneidet. Dann lieber das Messer zurückstellen und die Dicke (entspricht dem Anpressdruck) erhöhen - ich zeige das aber mal noch an einem Bespiel, das sprengt den Rahmen hier doch etwas.


7. Das eigentliche Plotten

So, nun kann man den Schneidbefehl an den Plotter senden und sollte sich nicht zu sehr über die merkwürdigen Geräusche wundern. Je nach Material "singt" er ein anderes schräges Lied oder klingt wie R2D2, der zu viel getrunken hat. Generell macht er doch recht viel Lärm. Dafür gehen einfache Motive meist schneller, als man denkt. Noch schnell überprüfen, ob komplett geschnitten wurde, in dem man eine Ecke bis zur Schnittlinie abzieht. Ist alles in Ordnung, Matte entladen und die Flexfolie von der Matte ziehen.


Schnitt überprüfen 
Matte entladen

8. Entgittern

Nun sollte man sich einen Entgitterhaken und / oder Pinzette schnappen und sein Motiv entgittern. Hier muss man manchmal sehr darauf achten, die richtigen Teile rauszuholen. Ist das erledigt, ist das erste Teil aus Flexfolie geschafft.


Motiv entgittern

Hat man die Schritte einmal gemacht und weiß, worauf zu achten ist, geht das hier Erklärte in wenigen Handgriffen fast wie von selbst. Es ist viel leichter als es sich anhört ;).

Und auch dieser post wird wieder bei Katjas Plotter-Tipps Linkparty, bei Tons und Muzzis Plottertutorials und der Plotterliebe verlinkt.

Sonntag, Oktober 19, 2014

Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien

Im ersten Teil habe ich versucht, eine kleine Übersicht über verschiedene Plotter zu geben. Nun ist es ja aber mit einem Plotter alleine nicht getan. Dies ist und bleibt ja immernoch ein Nähblog und als Hobbynäherin legt man sich den Plotter hauptsächlich zu, damit man Stoff mit Bügelmotiven aufhübschen kann. Dazu braucht man dann aber u.a. auch noch Folien.



Hier stellen sich am Anfang dann auch einige Fragen, z.B.:

  • Welche Folien zum Aufbügeln gibt es überhaupt?
  • Wie sind die Folien aufgebaut?
  • Auf was muss ich beim Plotten u.a. achten?
  • Auf welchem Stoff/Untergrund halten die Folien?
  • Sind die Folien waschbar?
  • Kann man mehrere Lagen Folie übereinander verwenden?

Katharina hatte zu dem Thema ein paar Fragen, auf die ich gerne noch eingehen möchte:

  • Wie teuer ist das Zubehör (Folien, etc.)?  
  • Gibt es Folien, die besser sind als andere? 
  • Kannst du Bezugsquellen für Folien empfehlen?

Zuerst mag ich allerdings noch erwähnen, dass meine Erfahrungen und vor allem meine Langzeiterfahrungen noch nicht sehr weitreichend sind. Ich berichte hier nach bestem Wissen und Gewissen und greife zum Teil auch auf gelesenes zurück. Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt, lasst es mich wissen - ich lerne ja auch noch. Aber fangen wir einfach mal an:
  • Welche Folien zum Aufbügeln gibt es überhaupt?
    Die Folien lassen sich ganz allgemein als Bügeltransfer bzw. auch Heißtransfer (heat transfer) Folien bezeichnen. Dabei unterscheidet man hauptsächlich in Flock- und Flexfolien. Gerade Flockfolie kennt man von beflockten Trikots (z.B. der Spielername auf dem Rücken). Aber auch Flexfolie findet man oft auf gekauften T-Shirts, sie hat eine glatte bzw manchmal leicht gummiartige Oberfläche während Flockfolie samtig weich ist. Beide gibt es einfarbig in sehr vielen Farben, aber auch gemusterte Folien werden gerade immer beliebter. Bei Flexfolien ist die Auswahl an Mustern etwas größer und es gibt auch verschiedene Glitzerfolien.

Flexfolie

Flockfolie

Flexfolie neon

Felxfolie gemustert

verschiedene Glitzerfolien

  • Wie sind die Folien aufgebaut?
    Bügeltransfer Folien kommen (fast immer) auf einer durchsichtigen Transferfolie. Diese glänzt und klebt etwas, so dass die Flex- bzw. Flockfolie leicht daran haftet. Auf der Rückseite der Folie ist eine Kleberschicht aufgebracht, die erst durch Hitze "aktiviert" wird. Meistens ist die Kleberschicht in der selben Farbe wie die Folie, einfacher die beiden Seiten zu unterscheiden ist es wenn die farbige Folie eine weiße oder schwarze Schicht hinten hat.
    So, ich habe gesagt, dass die Folien fast immer auf einer Transferfolie kommen. Es gibt Flock- und Flexfolie zum selbst bedrucken und manchmal auch schon bedruckte Folie fertig zu kaufen, die nicht auf Transferfolie aufgebracht sind. Hier muss man dann die passende Transferfolie extra kaufen und hinterher aufbringen.

Flexfolien bedruckt, ohne Transferfolie

Flockfolie bedruckt, ohne Transferfolie

  • Auf was muss ich beim plotten u.a. achten?
    Bügeltransfer Folien (mit Transferfolie) werden sozusagen von hinten geschnitten. Das heißt, die Kleberschicht schaut nach oben und die Transferfolie liegt auf der Schneidematte. Der Clou dabei ist, dass nur die eigentliche Folie geschnitten wird und die Transferfolie ganz bleibt. So lassen sich auch Motive aus mehreren einzelnen Teilen hinterher exakt auf den Stoff transferieren und alles bleibt am Platz. Allerdings muss man darauf achten, dass man das Motiv vor dem Schneiden Spiegel muss - zwingend notwendig wenn das Motiv Schriften oder zahlen enthält!
    Auch sollte man beim ersten Zuschneiden evtl wissen, dass man den feinen Schnitt auf der Folie oft fast nicht erkennen kann, das ist normal. (Hinweise zu den Schnitteinstellungen kommen dann beim nächsten Mal)
  • Auf welchem Stoff/Untergrund halten die Folien?
    Prinzipiell halten die Folien gut auf Baumwollgewebe und auch auf Baumwolle/Polyester oder Polyester/Acryl Mischungen. Um sicherzustellen, dass es dauerhaft hält, wird empfohlen, den Stoff vorzuwaschen, da die Ausrüstung oder Imprägnierung des Stoffs evtl dazu führen kann, dass die Folie sich wieder löst.
    Auf Jersey und anderen dehnbaren Textilien können die Folien auch aufgebügelt werden. Wenn an der Stelle der Stoff jedoch gedehnt wird, sollte lieber zu Flexfolie gegriffen werden, da sich diese zumindest leicht dehnt. Es gibt auch extra dehnbare Flexfolie, die dann auch an stark beanspruchten Stellen verwendet werden kann.
    Bei hochflorigen Stoffen wie Frottee hält die Folie nicht, obwohl ich es selbst nie ausprobiert habe. Dagegen findet man durchaus Beispiele auf Samt oder Nicky, wobei ich hier nicht sagen kann, ob sich das Motiv nach längerer Zeit evtl doch wieder löst. Habt ihr da Erfahrungen?
    Auf Jackenstoffen und anderen hitzeempfindlichen Stoffen muss man beachten, dass diese ggf die Hitze beim aufpressen nicht aushalten und angeschmolzen oder versengt werden könnten. 
  • Sind die Folien waschbar?
    Generell ja - wäre sonst ja auch blöd ;). Es ist aber in jedem Fall auf die Herstellerangaben zu achten. Diese werden oft im Shop beim Artikel direkt oder bei allgemeinen Infos angegeben. Oft ist waschen bis 60°C allerdings kein Problem.
  • Kann man mehrere Lagen Folie übereinander verwenden?
    Fangen wir mal mit "normaler" Flexfolie an: JA, mehrere Lagen übereinander halten prima. Es ist auch kein Problem Flockfolie oder Glitzerfolie auf Flexfolie zu bügeln.
    Flock- auf Flockfolie ist beim aufpressen dann schon anspruchsvoller, es dauert schon einige Zeit, bis die obere Schicht hält. Ich habe nun schon öfter gelesen, dass es nicht lange hält, ich denke gerade auf Kleidung könnte es sein, dass sich die obere Schicht auch wieder leicht löst. Ich habe bisher nur eine Einkaufstasche mit Flock- auf Flockfolie und das hält auch nach einigen Monaten noch sehr gut. Gewaschen habe ich die Tasche bisher allerdings nicht.
    Bei Glitzerfolien kann ich mir nicht vorstellen, dass mehrere Schichten gut halten, habe es aber selbst nicht getestet.
  • Wie teuer ist das Zubehör (Folien, etc.)?
    Man bekommt Flexfolien im DIN A4 Zuschnitt für ca. 1,80€ und Flockfolien in DIN A4 ab 2,50€. Glitzer- und Effektfolien kosten oft zwischen 2€ und 3€ für einen DIN A4 Bogen. Billiger wird es, wen man gleich größere Mengen bestellt. Hier gibt es je nach Shop unterschiedliche Breiten (z.b. 20, 30 und 50cm) und Rollen von 0,5m, 5m bis hin zu 100m. Daher ist es hier auch schwieriger Preisangaben zu machen.
  • Gibt es Folien, die besser sind als andere?
    Dies kann ich nicht sicher beantworten. Ich habe schon gelesen, dass Flex- und Flockfolien bei unterschiedlichen Shops oft trotzdem von ein und demselben Hersteller sind. Oft ist das nicht offensichtlich angegeben, ich habe bisher auch nur Flexfolie von zwei unterschiedlichen Shops und konnte keinen Unterschied erkennen um zu sagen, dass die ein oder andere Folie besser oder schlechter sei.
  • Kannst Du Bezugsquellen für Folien empfehlen?
    Ich habe bisher hauptsächlich bei plottermarie bestellt und bin dort bisher wirklich sehr zufrieden. Auch wenn die ein oder andere Folie evtl ein bisschen teurer ist, gibt es viele Effektfolien (z.B. 3D-Folien, die nach dem pressen aufplustern), gemusterte Folien und auch Folien mit Designs von LilaLotta (diese sind ohne Transferfolie).
    Bei kreativplotter und hobbyplotter habe ich auch schon bestellt, allerdings bisher keine Flock- und Flexfolie, sondern anderes Zubehör wie Entgitterhaken, SketchPens, ...
    Flexfolie und vorallem auch Vinyl habe ich schon bei airbrushcity bestellt. Hier bin ich auch sehr zufrieden und finde es einen schönen Shop, wenn man größere Mengen Folie bestellen mag.
    Ansonsten habe ich schon in folgenden Shops gestöbert, bisher aber selbst nicht dort gekauft: Plott-Liesl, Farben-Frikell und plotterinsel.

Puh, auch dieser post war nun etwas trocken und theoretisch. Nächstes Mal "fangen wir dann mit dem plotten" an.
Dieser post wird noch bei tons und muzzis plotterliebe, dort auch bei den Tutorials und nähfrosch's plottertipps verlinkt.

Samstag, Oktober 18, 2014

Plotter-Freebies Vol 3

Ich möchte mit Euch wieder ein paar Plotter-Freebies teilen. Hier und hier habe ich ja auch schon welche zusammengetragen, aber da schlummert noch so viel mehr in den weiten des Internets. Also auf geht's in Runde 3:


  • Bei Frl. Päng von bunteknete gibt es ein Halloween Freebie buhuuu
  • Stereomint und poppy haben einen Dino im Streifenlook für uns
  • Katharina von Wildfang hat einen süßen Löwen auf ihrer facebook-Seite
  • auch von Wildfang gibt es noch einen Anker über dropbox
  • bei peppercus design gibt es einen Zweig mit Blume, ein schönes herbstliches Motiv
  • Nima Creative hat einige tolle freebies auf ihrer facebook Seite, z.B. diesen doodle star, eine no-working bee, ein Papierboot, einen Panda oder auch der süße Hund Hasso, stöbert einfach mal bei ihr, es lohnt sich 
  • Frau Molly teilt auf Mollys-Honey ein Motiv für den Mutterpass und in ihrer Sidebar noch ein Seepferdchen und eine 50% Mama - 50% Papa Datei
  • bei Lolletroll gibt es einen Pilz
  • über made by MelB bekommt man eine "böse Biene"
  • Mopseltrine lässt uns an ihrem Fuchsgesicht und einer Retroblume teilhaben
  • und Bettina von bengelwirtschaft will mit dem Kapitän auf Reisen gehen
  • Und für alle, die gerne mit Papier arbeiten, gibt es hier bei mondbresal eine Laterne


Viel Spaß beim Plotten :)

Montag, Oktober 13, 2014

Contadinas Blind Sew Along - und Sewing Tini ist auch dabei

Wahrscheinlich Ganz sicher habt ihr schon von Sabines Blind Sew Along mitbekommen. Vielleicht habt ihr ja sogar selbst einen der heiß begehrten 20 Plätze bekommen oder knapp verpasst? Ich freue mich auf jeden Fall riesig, dass ich es rechtzeitig geschafft habe und mit dabei sein darf.


Tja, nun heißt es nur sich entscheiden. Für einen Schnitt, für Stoff und bis Freitag in einer Woche ein Foto bei Sabine abliefern. Sind ja noch 11 Tage, kein Problem, dass ich noch gar nicht losgelegt habe ;). Also ich mach mich dann mal an die Arbeit *lach*.

Achso, falls jemand wirklich noch nichts davon gehört haben sollte, schaut unbedingt mal rein, ihr dürft mitraten und könnt auch was gewinnen.... einfach aufs Bild klicken :)

Sonntag, Oktober 12, 2014

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 1 - Der Plotter, eine Übersicht

Als ich meinen Plotter neu hatte, musste das ja auch lieben Freunden, Kollegen und in der Familie erzählt werden ;). Doch selbst von technisch Interessierten kam die Frage "Was ist denn ein Plotter und was kann man denn damit machen?". Fast immer löste der Plotter Interesse aus und manchmal sogar leichte Faszination.

Als ich mich für einen Plotter entscheiden habe, habe ich gar nicht lange geschaut, welche verschiedenen Plotter es gibt und worin genau die Unterscheide liegen. Auf jedem Nähblog habe ich immer nur die Silhouette Plotter gesehen und für mich war klar, dass ich lieber den mit größerem Schnittbereich haben mag und da stand auch schnell das Modell fest ;).

Doch ein Freund und Kollege, der mittlerweile übrigens auch einen Cameo hat, fragte mich ob es da verschieden Firmen gibt und wo da Unterschiede liegen. Und auch als ich bei Euch nachgefragt habe, ob es denn Interesse an Plotter Tutorials gibt kamen von der lieben Katharina einige Fragen. Achtung, ich zitiere:
Was gibt es für Plotter und worin unterscheiden sich die Geräte? Gibt's da verschiedene Marken und technische Fähigkeiten?

Na dann starten wir mal mit:


Also, viel weiß ich darüber gar nicht, da ich wie gesagt - ausnahmsweise - selbst gar nicht viel recherchiert habe vor dem Kauf. Gerade im Hobbybereich, also sagen wir mal unter 1000 Euro, gibt es allerdings (noch) gar nicht so viel Auswahl.

  • Es gibt zwei Modelle von der Firma Brother, die sich ScanNCut nennen. Diese liegen bei 500€ bzw 600€ also sind damit schon etwas "teurer". Die brother Plotter haben einen eingebauten Scanner, der gedruckte Motive erkennt und diese dann exakt ausschneiden kann. Es soll so auch möglich sein, eigene Cutfiles zu erstellen. Die Plotter werden nicht mit einem Computer verbunden, sondern direkt am Gerät bedient. Das ist ein Punkt, den ich mir persönlich nicht so ganz vorstellen kann, ob das wirklich so komfortabel ist - aber ich habe bisher noch keinen life gesehen und kenne auch niemanden, der mir da nähere Infos zu geben kann. Also falls jemand mehr weiß, würde mich das auch interessieren. Es gibt zumindest auch Stifte für die Brother Plotter, also man kann damit auf jeden Fall schneiden und malen/zeichnen.


  • Recht neu, zumindest in Deutschland, ist der Puzzles Inspiration Vue, wobei es da auch schon ein Vorgängermodell gibt. Der Preis liegt auch hier bei 500€ und er kommt mit einer Software, die es nun dann auch für Mac Nutzer gibt. Soweit ich das herausfinden konnte, hat der Puzzles Inspiration Vue einen höheren Messerandruck im Vergleich zum Silhouette Portrait oder Cameo und man kann damit wohl sogar Kunstleder, Wildleder und andere stärkere Materialien schneiden. Es gibt das Gerät in 4 verschiedenen Farben und ist von der Größe vergleichbar mit dem Silhouette Cameo. Auch hier gibt es Zubehör zum Stanzen, Gravieren und soweit ich weiß, passen auch die Universalstiftehalter - ich bin mir hier nur nicht ganz sicher. Es gibt eine Print 'n cut Funktion, hier kann man ein Design in der Software erstellen, dieses wird mit Passmarkern auf einem Drucker gedruckt und anschließend in den Plotter eingelegt. Durch die Marker "erkennt" der Plotter das Motiv und kann es exakt ausschneiden.


  • Der GCC expert 24 kostet 660€, bietet dafür eine Breite von 60cm. Es ist damit schon ein großes Exemplar, für das man auch entsprechend Platz haben muss. Das geht dann auch schon eher in die professionelle Richtung. Die mitgelieferte Software gibt es bisher nur für Microsoft Nutzer. Mir sind jetzt auch keine weiteren Funktionen als das Schneiden bekannt.


  • Naja, und dann gibt es noch die Silhouette Modelle. Der Portrait ist die kleine Variante mit einer Schnittbreite von 20,3cm (DIN A4) und einem Preis von 180€. Der Cameo hat eine Schnittbreite von 30,5cm (DIN A3) und einem Preis von 300€. Beide kommen mit der Software Silhouette Studio, die einige Funktionen zum erstellen bzw bearbeiten von Cutfiles bietet. Die Software ist für Microsoft und Mac Rechner verfügbar. Neben dem Messer, gibt es die SketchPens zum malen und ein Embossing (Präge) Tool. Generell gibt es einfach sehr viel Zubehör, wobei ich bisher (noch) nicht weiß, wie z.B. das Stempel- oder Strass-Set funktionieren und ob das nicht auch genau so mit anderen Schneidplottern umsetzbar ist. Auch die Silhouette bieten die Print 'n cut Funktion und es gibt eine neuen Matte, mit der man sogar ohne Passmarker auskommt, aber das wird mal ein extra Thema.

Die genannten Preise sind übrigens mehr als Richtwerte zu sehen. Gerade für die Silhouette Modelle gibt es immer mehr Aktionspreise und Sets, die zum Teil deutlich günstiger sind. Ich gebe auch keine Garantie für Vollständigkeit und korrekte Angaben, bin aber ggf sehr dankbar für Korrekturen oder weitere Infos :).

Ich bin also auch nach meiner kleinen Recherche für Euch hinterher immer noch sehr zufrieden mit meiner Wahl. Gerade zu dem Preis bekommt man doch eine Ganze Menge geboten und mein Plotter kann deutlich mehr, als ich beim Kauf wusste. Ich denke für den reinen Hobbybedarf, um hier und da mal etwas zu verschönern ist es allein durch den Preis schon einfach, sich für ein Silhouette Modell zu entscheiden.

Ach ja, auf eine weitere Frage, die Katharina u.a. noch gestellt hat, möchte ich noch eingehen:
Wie viel Platz nimmt so ein Plotter weg?

Also mal abgesehen von dem GCC Modell sind die Schneidplotter etwa so groß wie ein Drucker, je nach Modell etwas breiter. Mein Plotter, also der Silhouette Cameo misst ca. 53x17cm.
Da meine Schwägerin nun auch einen Plotter hat, sich aber für den Silhouette Portrait entschieden hat, kann ich Euch sogar ein Größenvergleich der Beiden zeigen.


Man sollte nur darauf achten dass vorne wie hinten genug Platz ist, mindestens so viel, wie die Schneidematte lang ist. Diese wird ja von vorne nach hinten durch den Plotter gezogen beim Schneiden und wenn die irgendwo dagegen stößt, wird das nix mit dem sauberen Schnitt.

Und meinen post schicke ich nun noch zu nähfrosch's Plotter-Tipps Linkparty und Tons und Muzzi's Plotterliebe

Wenn ihr weitere Fragen habt, immer her damit. Ich freu mich auch immer über Rückmeldung zu den Tutorials - sowohl Kompliment als auch Kritik. :)

Montag, Oktober 06, 2014

Relaxing neck pillow & Sparkling stars

Die liebe Emma hat auch dieses Jahr wieder zum Stoffabbau im Oktober aufgerufen und ich war nicht so sicher, ob ich es schaffe, überhaupt in einer Woche dabei zu sein. Heute wurde zwar auch schon die zweite Runde gestartet, aber wie schon beim Taschenspieler II - Sew Along lässt Emma die Verlinkung 10 Tage lang offen und so bin ich nun gleich in Runde 1 dabei :).

Ich habe Euch hier schon gezeigt, dass ich für eladu die sparkling stars probeplotten durfte und ich habe auch verraten, dass ich die Schneeflocken auch noch aus Flexfolie vorbereitet habe. Heute kam ich endlich mal wieder zum Nähen und es war höchste Zeit für einen weiteren Leseknochen oder - für uns zutreffender - ein "relaxing neck pillow".

Passend zum ersten Kissen habe ich die gleichen Stoffe in blau verwendet. Damit man die "Sparkling stars" gut erkennen kann, habe ich vorher wieder ein Offset in der Plottersoftware gebastelt. Mal davon abgesehen, dass ich das sehr mag, z.B. auch bei Schriftzügen, kommt das Motiv viel besser zur Geltung. Auf solch gemusterten Stoffen gehen Ton-in-ton Plots sonst sehr unter.



Ich konnte es mir nicht verkneifen, auch ein Doppelshooting zu machen und ich habe auch den Unterschied mit und ohne Offset festgehalten.





So, und nun schicke ich mein Nackenkissen zu Emmas Stoffabbau W1, zur Plotterliebe, zu der Linkparty für kostenlose Schnittmuster und zur Kissenparty.

Sonntag, Oktober 05, 2014

Teach me - if you can

Dani von DaniLinsi hat mal wieder gezeichnet und dabei sind tolle Plotterdateien für Schüler, Studenten und alle anderen *lach* herausgekommen.

Ich habe u.a. die erste Version der Plottdateien verarbeitet (die Dateien im Verkauf wurden noch optimiert und sind ganz leicht abweichend), einmal für mich und einmal für meinen Schatz, einmal gezeichnet und in lila die Zwischenversion, die schon recht nah am jetzigen Design ist:



Mittlerweile gibt es die Jungs- und Mädchenvariante dazu und das Design hat sich noch etwas geändert, da hat mir in den letzten ein bis zwei Wochen nur leider die Zeit gefehlt *sorryDani*.

Also, wenn Euch das Design gefällt - oder ihr coole Schuljungs und -mädels daheim habt, dann schaut mal bei Danis Shop vorbei.

Außerdem gibt es mittlerweile die Cute Anchors (hier schon als Plottermotive gezeigt) nun auch für die Stickmaschine. Und das verschiedenen Varianten und Größen, bei mir als Applikation in 10x10cm:



Ich mag ja das Grinsen total =D.

Freitag, Oktober 03, 2014

Sparkling Stars by eladu

Seit gestern gibt es einen neuen Stoff von eladu und dazu passend die Plotterdateien. Ich hatte großes Glück und durfte für die liebe Daniela probeplotten. Auf Instagram kamen schon ganz neugierige Blicke, was ich denn da mit dem türkisfarbenen Glitzerpapier mache. Aber zeigen durfte ich natürlich noch nichts. Aber jetzt ist es, sogar schon früher als gedacht, soweit.

Ich hatte direkt die Idee eine Geschenkkarte zu machen und die sollte eben aus jenem Glitzerpapier sein. Ich hatte die Bögen in weiß und türkis erst kurz vorher mal im Bastelgeschäft mitgenommen und wusste noch nicht, wofür. Als ich die Dateien sah, war das mein erster Gedanke.

Leider lässt sich Glitzerpapier verdammt schwer fotografieren. Da war es auch nicht hilfreich, dass ich daneben ein Kerzenglas stehen hatte, das mit silberner Glitzerfolie beklebt war und darauf weiße Schneeflocken aus Vinyl. Der Kontrast, auch zur Kerze und zum Hintergrund, war einfach zu gering und das Fotografieren echt nicht einfach.


Ich habe momentan sogar noch geplottete sparkling stars aus Flexfolie vorbereitet. Nur zum Nähen bin ich nun so schnell nicht gekommen, also kommt ganz bald sogar noch ein Designbeispiel. Auch stellt Daniela auf ihrem blog heute und ganz bald noch die anderen Designbeispiele vor. Da kann man schon richtig viel machen und sie ist für Erwachsene genau so gut geeignet wie für Kinder :).

Donnerstag, Oktober 02, 2014

Stoffkartentausch im September

Die liebe Katherina von stitchydoo hat sich was ganz tolles einfallen lassen und dadurch schicken sich nun 4 Monate lang 16 Blogger gegenseitig Stoffpostkarten zu. Ich habe am Anfang hin und her überlegt, ob ich nicht auch mitmachen soll, habe mich aber dann doch erst nicht gemeldet und auf den letzen Drücker dann doch "hier" geschrieben. Aber oh nein, leider waren alle Plätze schon vergeben :(. Tja, so ist das eben wenn man zu lange wartet.

Allerdings hat sich dann eine Teilnehmerin nicht mehr bei Katherina gemeldet und ich stand ganz alleine oben auf der Nachrückerliste. Also doch noch Glück gehabt. Obwohl dann auch gleich der Gedanke aufkam "Kann ich das überhaupt?". *lautlach* tja, mir kann man es wohl auch nur schwer Recht machen ;).

Ich habe ein paar Anläufe gebraucht, bis ich bei meinen 4 Karten für den September gelandet bin. Eine Idee im Kopf, ab an die Maschine und angefangen. Irgendwie in eine Sackgasse geraten. Also neue Idee ausprobiert. Immer wieder kam ich ein wenig ins Stocken, da mir irgendwie immer etwas fehlte.

Zwischenzeitlich haben mich die Stoffkarten von Ina von Immer mal was Neues, Karin von LOCKwerkE, Gabi von Die kreativen Adern und Betty von embelesada erreicht. Und wow, alle so unterschiedlich und alle ganz toll. Ganz unterschiedliche Materialien, wie Strick, Perlen, Stickdateien und Applikationen wurden verwendet und ich finde sie alle richtig toll:



Ich bin wirklich richtig froh, dass ich noch "auf den letzten Drücker" dabei sein konnte und freue mich schon auf die nächsten 3 Monate und all die Karten, die ich noch bekommen darf :). Bei Instagram konnte ich ja die meisten der Karten vom September schon bewundern <3.
Auch eher auf den "letzten Drücker" wurden meine Karten endlich fertig. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Stoff auf Papier nähen doch gar nicht so einfach ist und man das Ganze zumindest fixieren sollte *g*. Na, wieder was gelernt und mal sehen ob ich mit meinen Oktober-Karten schneller vorankomme oder ob es nun schwieriger wird.



Danke Katherina für die Idee und die Organisation dieser tollen Aktion! Und verlinkt wird natürlich auch noch.