Dienstag, Januar 31, 2017

mein Rolling Stone für den 6 Köpfe - 12 Blöcke Quilt Along

Ich habe mich mit der Stoffwahl für den Januar Block ganz schön schwer getan. Schon recht früh im Januar war für mich zwar klar, dass ich gerne Amy Butler Stoffe vernähen möchte, aber welche 2 bis 3 Stoffe ich genau nehmen soll, konnte ich bis vergangenen Sonntag nicht so recht entscheiden.
Mir war allerdings auch klar, dass ich mich so langsam entscheiden "musste", wenn ich den Block noch im Januar fertig bekommen wollte... ein bisschen gutes Zureden von Katharina und Sabine hat da zusätzlich gut getan :).


Mein Dilemma war u.a. dass ich keine einfarbigen passenden Stoffe besitze und bei meinen Amy Stoffen auch keine klein-gemusterten Stoffe oder solche mit Ton in Ton Mustern dabei sind. Also habe ich versucht auf den Kontrast zu setzen und die beiden gleichgemusterten Stoffe in unterschiedlichen Farben über das mittlere Quadrat wieder farblich miteinander zu verbinden. *lach* Hört sich jetzt bestimmt ganz schön verquer an, aber so sieht es in meinem Kopf manchmal aus :).


Ob ich zu 100% mit meiner Stoffwahl zufrieden bin, weiß ich noch nicht so ganz, aber ich hoffe dass es mit den noch folgenden Blöcken dann alles so zusammenpasst, wie ich mir das vorstelle. Deutlich zufriedener bin ich mit meinen aufeinander treffenden Ecken. Ich hatte, als Patchwork Neuling, schon sehr die Befürchtung, dass alles hinterher so gar nicht passt. Aber das hat, auch dank der vielen Tipps der 6 Köpfe, die ich vorher fleissig gelesen habe, ziemlich gut funktioniert.


Ziemlich wertvoll fand ich Gesines Tipp, die square-in-a-square blocks beim zusammennähen der einzelnen Teile immer oben zu haben. Außerdem habe ich ganz brav viel gebügelt und habe mit Inch Füßchen und Geradstichplatte genäht.


Ich bin sehr gespannt, wie es die nächsten Monate weiter geht und welche Herausforderungen da noch auf mich zukommen. Auf den Februarblock von Nadra muss ich ja nicht lange warten ;) ... auf meine neuen Inch-Lineale hoffentlich auch nicht.


Vielen Dank an alle 6 Köpfe für diesen großartigen Quilt Along und den vielen Tipps und posts zum Thema Patchwork. So muss man das patchworken ja lieben lernen!

So, und nun mal ehrlich - was sagt ihr zu meinem Block? Klar ist immer alles Geschmacksache, aber ich bin für alle Tipps, Kritik und jegliches Kommentar dankbar.

Verlinkt bei Dorthe, HoT und den dienstagsdingen



Montag, Januar 30, 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Der Taschen Sew-Along von greenfietsen geht in 2017 weiter und die liebe Katharina hat Unterstützung von der lieben Katharina von 4 Freizeiten bekommen. Es gibt 12 tolle neue Themen und es lohnt sich bei beiden Katharinas vorbei zuschauen, denn sie geben am Anfang jeden Monats jede ihre eigenen Tipps zu den Themen. Und so kam es, dass ich durch die Tipps von 4 Freizeiten auf einmal einen ganz anderen Schnitt genäht habe, wie ursprünglich geplant...

Gleich schon als ich das Thema las, war mir klar, dass ich einen schwarzen Stoff auf der Außenseite verarbeiten mag und dass darauf die Libelle von fusselfreies aus Regenbogen Hologramm Folie kommen soll (beides aus meinen Adventskalendern 2016). Die Libelle habe ich gleich Anfang des Jahres geplottet und an 3 verschiedenen Tagen entgittert *lach*. Nachdem ich mich an die etwas dickere Hologrammfolie gewöhnt hatte, ging das Entgittern auch richtig gut und meine neue Pinzette war mir auch eine große Hilfe.

Da ich wie gesagt dann den Schnitt nochmal gewechselt habe passte die Libelle dann nur sehr knapp auf das entsprechende Schnittteil. Aber ich fand den Schnitt Kurt von herzekleid einfach schön und wollte diesen gerne testen.

Apropos Schnitt, wie recht oft beinhaltet das Schnittmuster keine Nahtzugabe. Da ich aber immer eine exakte Nahtzugabe brauche, um mich beim Nähen daran zu orientieren, also auch erst gar keine Nahtlinie anzeichne, musste ich das ändern. Ich zeichne mir also immer die NZ am Papierschnitt an. Bei den geraden Kanten ja nun wirklich kein Hexenwerk, die Rundungen sind da etwas aufwendiger aber das geht für mich trotzdem schneller als auf dem Stoff.


Bei Kurt kommt dazu, dass das Aussenteil aus 3 verschiedenen Teilen besteht, die Innentasche aber aus genau diesen 3 Teilen zusammengesetzt besteht. Aber auch da gibt es einen ganz einfachen Trick. Ich klebe die Teile mit NZ einfach überlappend mit Washi Tape zusammen und schneide dann die Futterteile zu. So kann ich aber für eine eventuell weitere Tasche die Schnitteile auch ganz einfach wieder auseinander nehmen, um auch die nächste Tasche mit Unterteilungen zu nähen.


Die Teilungen mag ich deshalb besonders gerne, da ich Paspeln einfach toll finde. Und auch das Einnähen ist noch einfacher geworden seitdem ich einen Paspelfuß für meinen Machine besitze. Gerade da das Paspelband selten genau so breit ist wie meine NZ kann man mit dem Fuß auch viel besser die exakte Nahtzugabe einhalten und die Paspel ist trotzdem sauber eingenäht *freu*.


Die restliche Tasche wurde Stück für Stück an mehreren Tagen zusammengenäht. Nicht weil Kurt so aufwändig ist, ich musste mich nur zwischendurch immer wieder entscheiden, welche Materialien ich verwenden will ;). Bis auf die Verschlusslasche und die Träger habe ich alles nach Anleitung genäht. Ich hätte zwar lieber 4cm breites Autogurtband verwendet, aber davon war nicht mehr genug im Haus, also musste das normale Gurtband herhalten.




Und hier habe ich nochmal versucht, mit 3 unterschiedlichen Belichtungseinstellungen die Hologramm Flexfolie ein bisschen besser einzufangen.




zwei Handyfotos, die die Farbvielfalt zeigen habe ich auch noch.



Und zu guter letzt noch einen eher schlecht ausgeleuchteten Blick ins Innere



Und damit darf Kurt sich bei den Januartaschen einreihen (hier und hier) und bei TT - Taschen und Täschchen vorbeischauen.




Dienstag, Januar 17, 2017

eine ropebowl kommt selten allein

Die liebe Sabine von contadinasway hat zurück in die Bloggerwelt gefunden und gleich alle mit ihrem ropebowl Tutorial zum Seil kaufen und im Kreis nähen animiert.
Ich wusste, dass ich noch die ein oder andere Kordel im Fundus habe und musste natürlich auch gleich schauen, ob sie sich für die Körbchen eignet. Eine war mit 1,2cm zu breit und meine Nähmaschine "meckerte" mit :"Stoff zu dick". Aber ich hatte auch noch 0,8cm, 0,6cm und 0,4cm dicke Kordel und machte mich mit der breitesten gleich ans Werk.

Vorher hatte ich noch kurz einen Stoffrest in Streifen geschnitten, da mir das bei Sabine so gut gefallen hat. Nachdem der Anfang fixiert und die ersten etwas engeren Kreise genäht sind, geht das Nähen flott von der Hand und das Körbchen nimmt schnell Formen an... besonders wenn man nur 5m Kordel hat ;). So hielt ich schnell meine erste kleine ropebowl in den Händen und Mr. T hat das kleine Ding auch gut gefallen.



Da wir noch ein Körbchen für die Küche bzw. genauer für Orangen brauchten, musste allerdings ein größeres Körbchen her. Zwischenzeitlich hatte ich auch noch farbige Kunststoffkordel gefunden, ca 8m mit 0,5cm Breite. Also sass ich einen Tag später gleich wieder an der Maschine und Körbchen Nr. 2 ist entstanden.



Die Körbchen machen viel Spass und sehen einfach toll aus, allerdings fressen sie eine ganze Menge Garn. Vor allem der Unterfaden will regelmäßig wieder aufgefüllt werden.... und ich dachte mal auf meine Spulen geht viel Garn *lach*. Ich habe übrigens grünen Unterfaden und beigen Oberfaden benutzt und finde beides hat was. Man kann da also prima mit Garnfarben spielen und erzielt einen etwas anderen Look.



Ich freu mich sehr über meine beiden neuen Körbchen und bin sicher, da folgt noch das ein oder andere. Ich brauche auf jeden Fall noch ein kleines als Aufbewahrung für meine Stoffklammern...



Und? Seid ihr auch schon im Seilwahn?



verlinkt bei HoT, Sabines ropebowl-collection und den dienstagsdingen



Sonntag, Januar 15, 2017

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht

Nun gab es hier über ein Jahr lang kein Tutorial mehr und eigentlich ist es auch gar kein "richtiges" Tutorial geworden, sondern mehr einige Tipps zu schon bestehenden Anleitungen.
Es gibt wirklich schon viele Tutorials zu diesem Thema und es wird im Prinzip immer sehr ähnlich umgesetzt. Warum ich mich nun überhaupt entschieden habe, das Thema hier nochmal aufzugreifen? Ich habe beim Bloggertreffen in der Nähwelt Flach festgestellt, dass einige Plotterbesitzer davon noch gar nichts gehört haben und zusätzlich habe gleich 3 Sprühkleber getestet und ein paar Kleinigkeiten sind eben doch wieder anders :).



Aber erst mal von vorn...

Schon eine ganze Weile, also bestimmt eineinhalb Jahre, habe ich immer mal wieder eine Anleitung gesehen, wie man aus Windradfolie eine eigene Schneidematte macht. Immer wieder wurde die durchsichtige 0.4mm dicke Windradfolie empfohlen, die man im Bastelbedarf bekommt. Meistens wird dann mit der Originalmatte als Schablone und einem wasserfesten Marker das Gitter nachgezeichnet und die Zahlen und der Pfeil aufgemalt, das Ganze übrigens von der Rückseite der Matte, die Zahlen also spiegelverkehrt. Danach wird von vorne der Rand der Matte mit Tape abgeklebt und mit einem non-permanent Sprühkleber die Windradfolie in eine selbstklebende Plottermatte umgewandelt (ein schönes Tutorial findet ihr u.a. bei blogohnenamen).


Total klasse, wie ich finde, bis auf dass man eben das Raster selbst aufmalen musste, und genau das hat mich immer irgendwie davon abgehalten *lach*. Tja und dann entdeckte ich das Tutorial von Kathrin von himmelgrau zusammen mit einem freebie zum Aufmalen des Rasters mit dem Plotter!
Windradfolie hatte ich sicherheitshalber schon mal zu Hause und sogar gleich 2 Varianten. Beide 0.4mm dick, aber sowohl die durchsichtige als auch die matte Variante.




Dann habe ich mir die Anleitung von himmelgrau geöffnet und habe Schritt für Schnitt meine eigene Matte erstellt. Wenn ihr auch die Plottdatei zum Malen des Rasters nutzen wollt, schaut Euch das Tutorial auf himmelgrau genau an und arbeitet jeden Schritt ab. Es ist wichtig alle Einstellungen in der Software wie dort beschrieben zu machen, damit hinterher auch das komplette Raster auf die Winradfolie gezeichnet wird!

Ich habe mit einem Universalstiftehalter und einem dünnen Sharpie Marker das Gitter aufzeichnen lassen. Dadurch dass es spiegelverkehrt von hinten aufgemalt wird, sollte man beachten, dass der spätere rechte Rand der Matte schon direkt 1cm Breite hat, wenn man die Windradfolie exakt an der Markierung in den Plotter ziehen lässt. Die andere Seite schneidet man sich entsprechend auf 1cm zurecht und oben und unten wird jeweils ein Rand von 2cm gelassen. Man sollte bei der Größe der Windradfolie beachten, dass oben und unten noch genug Platz für den Rand bleibt. Der Plotter kann sonst die Matte nicht mehr "festhalten" wenn der Rand unten zu schmal ist (ratet ruhig, warum ich das so genau weiß *lach*).



Nach dem ein oder anderen Missgeschick hatte ich dann eine 12x12" und eine 12x8" Matte aus matter Windradfolie und eine 12x9" Matte (die Größe war so eigentlich nicht geplant *kicher*) aus durchsichtiger Windradfolie. Rein optisch finde ich die matte Variante viel schöner und man sieht auch nicht so leicht kleine Kratzer auf der Folie. Die matten Folien wirken auf mich irgendwie edler und "professioneller".



Anschließend wird der Rand der Matte mit Kreppband abgeklebt und ich habe meine Matten auf dem Balkon in einer Box mit 3 unterschiedlichen Sprühklebern eingesprüht. (da die Matten schon allein durch den Sprühkleber kalt werden und sich leicht wellen, sollte man darauf achten, das Sprühen nicht bei zu kalten Temperaturen zu machen, da das Wellen dann noch verstärkt wird. Nach dem Sprühen direkt wieder bei Zimmertemperatur auf eine glatte Oberfläche legen, damit sie wieder glatt liegen und dort gut trocknen lassen, bevor man das Kreppband wieder abziehen kann).
Verwendet habe ich von Welcon "Sprühkleber wieder lösbar", von 3M Kreativ Mount "Sprühkleber für jederzeit ablösbare und wiederverklebbare Verbindungen" und von Rayher "Sprühkleber non-permanent".



Schon alleine vom Finger auf die Matte halten, habe ich einen deutlichen Unterschied in der Klebekraft der 3 Kleber bemerkt. Nach einigem Testen hat sich für mich herausgestellt, dass jeder der Kleber seinen Einsatzzweck hat. Der billigste Kleber von Welcon ist ideal für Vinyl und Heat Transfer (also Flex- und Flock-) Folien. Es ist der Kleber mit der mittleren Klebekraft und ich konnte bisher keine Unterschiede beim Schneiden zu den Orginalmatten feststellen. Auch bei den Schneideeinstellungen habe ich für die einzelnen Materialien nichts verändern müssen.

Der Sprühkleber von 3M klebt am stärksten und ich finde diese Matte toll zum Schneiden von z.B. Snappap. Für Snappap muss man eine wirklich gut klebende Matte nutzen, damit sich das Material auf der Matte nicht verschiebt. Generell ist die Matte sicherlich für alle Materialien geeignet, bei denen man einen hohen Druck zum Schneiden braucht und deren Oberfläche nicht so glatt ist wie bei Transferfolien. Da man zumindest mit dem Cameo 3 auch Filz schneiden kann, könnte ich mir gut vorstellen, dass dafür auch eine stärker klebende Matte von Vorteil ist!




Der Sprühkleber von Rayher klebt nur sehr leicht. Nach dem "Fingertest" dachte ich erst, dass es zu wenig ist, um überhaupt nützlich zu sein ;). Aber die Matte ist perfekt zum Schneiden von Papier und man muss sich hinterher keine Sorgen machen, dass man auch filigranere Teile nicht mehr von der Matte bekommt. Trotzdem klebt das Papier so gut auf der Matte, dass sich bei mir nichts verschoben hat!

Ich habe meine Matten übrigens noch mit einem Eckenabrunder, also einer Handstanze bearbeitet, um keine scharfkantigen Ecken sondern wie bei den Originalmatten schöne runde Ecken zu erhalten. Das funktioniert mit den dünnen Windradfolien sehr gut und sieht einfach schöner aus.





Was ich allerdings festgestellt habe, ist dass die 0.4mm Windradfolien schon ein wenig dicker und stabiler wirken als die Originalmatten. Ich habe mir mittlerweile noch 0.3mm Windradfolie geholt und werde diese bei Gelegenheit mal testen. Ich glaube fast, dass sie noch etwas besser geeignet wäre - ich berichte hier aber dann nochmal, wenn ich es ausprobiert habe!

So und dann ist da noch das Thema mit der "Abdeckung". Im Netz findet man meist den Tipp, die Matte mit Backpapier abzudecken, da dieses beschichtet ist und man es so gut wieder von der Matte lösen kann. Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass man es besser nicht verwenden sollte, da die Beschichtung Wachse enthält und das die Klebekraft verringert. Mmmmh, die ideale Abdeckung habe ich nun also nicht als Tipp parat, habe für mich nur entschieden, dass ich ja bei verringerter Klebekraft ganz einfach wieder Nachsprühen kann ;). Langzeiterfahrungen kann ich hier aber noch nicht teilen.... ich bin selbst gespannt.

Wusstet ihr schon, dass ihr Euch die Matten selbst machen könnt und habt ihr es selbst schon mal getestet? Wenn ja, wie sind Eure Erfahrungen bisher und spricht für Euch eventuell sogar etwas gegen die selbstgemachte Variante? Ich freu mich über Eure Erfahrungen!
Möchtest Du Dir selbst eine Matte machen, hast aber doch noch offene Fragen, immer her damit, ich versuche sie gerne zu beantworten!

verlinkt bei naefrosch's Plotter-Tipps und den Plotterliebe Tutorials



Montag, Januar 09, 2017

Bloggerevent in der Nähwelt Flach

Ende September hatte ich mich zu einem Bloggerevent in der Nähwelt Flach angemeldet und vergangenen Samstag war es endlich soweit. Die liebe Alex von Macis Atelier hatte das Event organisiert und zusammen mit der Nähwelt Flach ein tolles Programm für letztendlich 22 Bloggerinnen auf die Beine gestellt. Am Tag der Anmeldung wusste ich nur, dass Katharina auch dabei sein wird und ich somit auf jeden Fall eine liebe Nähbloggerin schon kenne. Zwischenzeitlich habe ich aber durch Stoffmarkt und KreativWelt noch einige der anderen kennenlernen können, sodass ich nicht so ganz überfordert mit so vielen neuen Gesichtern war :).

Wir wurden morgens herzlich von Sabine Flach begrüßt (siehe 1. Bild - Copyright by Nähfrosch) und haben alle zusammen eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten der Nähwelt Flach gemacht. Anschließend wurde wir durch Ziehen eines farbigen Schlüsselbandes in 3 Gruppen eingeteilt für die nun folgenden Workshops.





Team Grün begann mit dem Workshop "Sticken in the hoop" bei Evelyn. In einer Stunde sollten wir 8 ein Nadelkissen aus Jeans sticken. Nach kurzer Einführung, wie man einen Stickrahmen richtig einspannt und einigen nützlichen Tipps zu Stickvliesen und positionieren des Stoffs haben die ersten gleich losgelegt. An 3 Berninas und 1 Brother wurden kleine Herzen gestickt. Die Farbe für den "Faden in der Nadel" auf dem Kissen dufte sich jede von uns aussuchen. Danach wurden auf der Rückseite des Rahmens zwei Teile Jeans aufgeklebt... aber nicht mit Sprükleber, wie ich es bisher kannte, sondern mit dem Prym Aqua Markierstift. Ich kannte den neongelben Klebestift bisher nicht und finde das eine sehr hilfreiche Sache. Zum Schluß musste dann noch das Stickvlies weggerissen,  das Herz ausgeschnitten, gestopft und die Wendeöffnung geschlossen werden. Da wir aber schon fast 1 1/2 Stunden beschäftigt waren und die beiden anderen Gruppen schon fröhlich bei den Snacks zusammenstanden musste meine Wendeöffnung vorerst noch geöffnet bleiben ;).









Die Pause wurden fleissig zum Schwatzen und Austauschen genutzt. Es war gar nicht so einfach uns wegen der Geräuschkulisse darauf aufmerksam zu machen, dass es mit den Workshops weiterging. Für uns ging es nun zum Hobby Plotter Workshop. In diesem Workshop haben wir eine Einführung in den Brother Scan ´N Cut bekommen, was ich als Silhouette Besitzerin durchaus mal ganz spannend fand. Heidi hat uns gezeigt, wie man Muster einscannt und in eine Schnittdatei umwandelt, welche Einstellmöglichkeiten es gibt und hat die verschiedenen Messer und Matten erklärt. Es ging hauptsächlich ums Schneiden von Textilien und wieder kam ein für mich neues Material auf: BSN! (liebevoll auch BSE genannt *lach*) BSN ist ähnlich wie Vliesofix, das viele bestimmt fürs Applizieren kennen. Es ist eine beidseitig aufbügelbare Folie, allerdings ist BSN dauerhaft haftend und Stoffapplikationen müssen nicht unbedingt mit einer Naht umnäht werden. Außerdem kann man den Stoff mit BSN bebügelt auch im Plotter schneiden.... hier werde ich auf jeden Fall testen, wie gut das im Cameo funktioniert.
Ich hatte vorher durchaus mal die "Befürchtung", dass ich hinterher unbedingt einen Brother Plotter brauche, allerdings ist dies zum Glück nicht der Fall. Es gibt durchaus einige nette Features, z.B. das man die "normalen" Schneidematten alle vor dem Schneiden scannen kann und somit sieht wo der zu schneidende Stoff oder die zu schneidenden Folien genau sind und danach das Motiv positionieren kann, aber auch das ist, auf Umwegen, mit den Silhouette Plottern möglich. Ansonsten finde ich die Bedienung über das Plotter-Display eher umständlich. Es gibt wohl auch eine Software, die wir aber nicht gezeigt bekommen haben, daher kann ich nicht genaues dazu sagen. Ich denke beide haben so ihre Vor- und Nachteile.
Selbst gemacht haben wir in diesem Workshop nichts. Trotzdem haben wir es geschafft, weit über die angedachte Stunde zu brauchen und sind später als die anderen zur Mittagspause eingelaufen ;).





Nach lecker Mettbrötchen hieß es für unsere Gruppe ran an die Filzmaschine. Sabine hat uns verschiedenen Filzvarianten in einem Musterbuch vorgestellt und für uns lagen zugeschnittene Armstulpen, Bastelfilz-Blumen und -Kreise, Märchenwolle, Glitzergarn und noch ein paar Materialien zur Verfügung um die Armstulpen zu verzieren. Gar nicht so einfach sich in "so kurzer Zeit" *lach* dann auch erst noch für das Material zu entscheiden. Doch recht schnell ratterten die Maschinen und zwischendurch war, zur Überraschung aller, nur die Maschinen zu hören. Einige der Maschinen ratterten auch deutlich schneller als andere und ich hatte eine etwas langsame Variante erwischt, während Katja mir gegenüber im Schnellverfahren filzte. Nach Kurzer Eingewöhnung wurde aber auch mein Maschinchen schneller und wir haben es tatsächlich geschafft, diesmal nicht die letzte Gruppe zu sein, die mit ihrem Workshop fertig war.
Das Filzen hat wirklich viel Spaß gemacht und es sind ganz unterschiedliche Ergebnisse dabei entstanden. Es ist auch wirklich spannend Filzstücke von der Rückseite aufzulegen und erhält so nur einen ganz leichten Durchschlag auf der Vorderseite, wodurch man aber ganz tolle Effekte erzielen kann.












Nach den Workshops ging es runter in die Verkaufsräume und sofort waren BSN und der Aqua Markierstift "vergriffen" *kicher* Na gut, BSN gab es dann zum Glück noch genug auf Lager und wurde für uns nachgeschnitten aber den Markierstift hätten auch noch ein paar mehr von uns mitgenommen. Es wurde auch hier noch viel geschwatzt, sich gegenseitig beraten und die Chance genutzt, den eigenen Maschinenpark aufzurüsten.
Jeder der genug geshoppt hatte, ist dann zurück in die Nähschule, wo wir noch Zeit zur freien Verfügung hatten. Anna, Katja und Alex haben tatsächlich genäht, während wir anderen einfach weiter geschwatzt haben, hier hatte ich u.a. viel Spaß mit Catharina von Madame Blanc. Zwischendurch haben bestimmt 10 von uns mal den verloren gegangenen roten Plüsch aus Annas Nähset gesucht, der sich aber bis zum Ende hartnäckig versteckt hat.





Bevor die ersten aufgebrochen sind, haben wir von Alex noch ein Goodie überreicht bekommen. 6 Farben Dylon Textilfarbe für die Waschmaschine. Finde ich total spannend, da ich mich damit noch gar nicht beschäftigt, aber schon eine Idee dafür habe :). Danke liebe Alex :*.

Leider haben wir erst nach den ersten "Verlusten" bemerkt, dass wir ja noch ein Gruppenbild brauchen und so fehlen auf dem Foto leider Katja und Ina.... da müssen wir beim nächsten Mal wirklich vorher dran denken Mädels :). Danke Nane schönes aus Stoff für das Bereitstellen des Gruppenbildes :*.



Auch einige andere haben sich, zum Teil auch wegen dem schlechten Wetter, schon vor 18 Uhr auf den Heimweg gemacht. Die restlichen 15 Mädels (von 13-16 die mit Essen gehen wollten, je nachdem ob es Eis gibt)  sind dann noch zum Griechen in der Nähe weitergezogen, um den tollen Tag beim gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen. Und Eis gab es auch, einmal zum Nachtisch und leider auch hinterher auf dem Nachhauseweg.

Aber wir sind alle wieder gut zu Hause angekommen und es war einfach schön, einige liebe Mädels wieder zu treffen und die meisten neuen Gesichter kennenzulernen. Denn leider kann man trotzdem nicht mit jedem länger zusammensitzen. Ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen, es war super schön mit Euch allen und dem Team der Nähwelt Flach!

Zusätzlich war das Event so kreativ inspirierend dass ich Sonntag gleich einen Stoffbeutel fertig genäht habe, als auch die Stulpen zusammengenäht und sogar die Wendeöffnung am Nadelkissen geschlossen habe und einiges an Fotos gemacht und bearbeitet habe. Außerdem habe ich einige neue Ideen für die nächsten Projekte und wieder richtig viel Lust zum Nähen :).


Bei Katja findet ihr, neben ihrem post, auch eine Linkparty zu den Berichten der anderen Mädels und u.a. bei Katharina von 4 Freizeiten eine Auflistungen mit allen die dabei waren :).